
Lieber alleine oder doch besser zu zweit unterwegs? "Hängt vom Beifahrer ab", sagen mehr als die Hälfte der über 500 Befragten in einer ÖAMTC-Beifahrer-Umfrage.
Einigkeit herrscht sowohl bei Männern als auch Frauen, was das bevorzugte Beifahrer-Geschlecht angeht. "Die Frau ist der beliebtere Copilot", sagt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Dora Donosa. Wie muss der perfekte Beifahrer gestrickt sein?
"Weiblicher Nichtraucher, am besten der Partner oder jemand aus dem Freundeskreis, angeschnallt, gelassen und aufmerksam. Das ist das Beifahrer-Wunschbild der österreichischen Autofahrer", fasst Donosa zusammen.
Die Ergebnisse im Detail
* Die "Beifahrer-Hitliste": "Am liebsten fährt man mit dem Partner oder einem Freund", sagt die ÖAMTC-Expertin. "Die Beziehung ist vertraut und man kennt die Gewohnheiten des anderen. Das gibt ein Gefühl von Sicherheit."
Eine überraschende Erkenntnis: Sowohl Männer als auch Frauen haben lieber eine weibliche Beifahrerin an ihrer Seite. Eine Besonderheit macht die ÖAMTC-Expertin bei jugendlichen Fahranfängern fest: "Sie haben keine Freude, wenn Kinder oder Eltern mit an Bord sind. Das löst bei den noch unroutinierten Fahranfängern Stress aus." Dagegen sind Eltern sehr gerne mit ihren Kindern unterwegs. "Sie nutzen die Zeit zum Plaudern", erklärt Donosa.
* Wann sitzen Beifahrer im Auto? 73 Prozent aller Befragten haben vor allem bei Ausflügen und in der Freizeit Beifahrer mit im Fahrzeug. Knapp dahinter: Einkaufsfahrten (56 Prozent), Urlaub (55 Prozent) und private Wege (52 Prozent). "Auf dem Weg zur Arbeit und bei beruflichen Fahrten sind die meisten alleine unterwegs", sagt Donosa.
* Das macht Beifahrer unbeliebt: Copiloten, die den Gurt verweigern, treiben 84 Prozent der befragten Autofahrer zur Weißglut. Die ÖAMTC-Expertin ortet mehrere Gründe, warum der "Gurtmuffel" am Beifahrersitz schlecht ankommt. "Wenn man selbst eine hohe Gurtmoral hat, verlangt man das auch von seinem Beifahrer. Außerdem fürchten viele Fahrer, dass sie bei einem Unfall zur Verantwortung gezogen werden."
Beinahe drei Viertel der Befragten (73 Prozent) ärgern sich über angespannte und nervöse Beifahrer. "Angsthasen", die ständig mitbremsen und sich im Beifahrersitz festklammern, werden als belastend empfunden. "Der Fahrer wird unsicher, weil ängstliches Verhalten sein Können in Frage stellt", erklärt die ÖAMTC-Expertin.
Rauchende Beifahrer, oder auch solche die Anstalten machen, sich eine Zigarette anzuzünden, rufen bei zwei Drittel (66 Prozent) der Befragen großen Unmut hervor. "Es gibt sogar viele Raucher, die den Glimmstängel im Auto als unnötig empfinden", sagt Donosa.
Knapp dahinter (54 Prozent) liegen die "Fahrstilkritiker" als Ärgerfaktor. Die Kritisierenden erreichen meist das Gegenteil von dem, was sie wollen. "Der Fahrer wehrt sich instinktiv gegen die Vorwürfe, der Fahrstil wird eher verfestigt als verändert", sagt die ÖAMTC-Expertin.
Das Wechseln des Radiosenders ist nur mehr für 48 Prozent ein Grund, den Beifahrer bei der nächsten Fahrt lieber zuhause zu lassen.
* Das macht Beifahrer beliebt: In der Fahrer-Gunst ganz oben steht der besonders "Aufmerksame". "Fast alle der Befragten schätzen es, wenn sie auf Verkehrskontrollen und Gefahrenquellen hingewiesen werden", sagt die Club-Expertin.
Ex aequo rangiert der "Navigator". Gleich 93 Prozent wünschen sich einen Beifahrer, der geschickt im Umgang mit Straßenkarten ist. "Es macht sich bezahlt, die Fahrtstrecke im Vorhinein anzuschauen. Man hebt seine Sympathiewerte als Beifahrer erheblich, wenn man weiß wo´s langgeht", sagt Donosa.
Dicht dahinter steht der Wunsch nach einem gelassenen und entspannten Beifahrer. 85 Prozent der Autofahrer wollen Lob hören. "So störend die Kritik am Fahrstil ist, so unterstützend sind lobende Worte vom Mitfahrer", fordert Donosa auf, ruhig öfter Anerkennung zu zollen.
Von 78 Prozent der befragten Autofahrer wurde in der Umfrage der Wunsch geäußert, dass der Beifahrer auf Anzeichen von Müdigkeit aufmerksam macht. Auch weitere entlastende Faktoren wie ein Fahrerwechsel wenn nötig oder ein angenehmes Gespräch mit einem möglichst wachen Beifahrer stehen bei den Fahrern hoch im Kurs.
Insgesamt zeigt die Umfrage, dass Fahrer gerne in Begleitung unterwegs sind. Die Bedingung: Der Beifahrer muss auf die Bedürfnisse des Fahrers Rücksicht nehmen. Ansonsten riskiert man, dass die Fahrt gefährlich wird.

In Zeiten explodierender Kraftstoffpreise behelfen sich viele Pendler mit Fahrgemeinschaften, um die Kosten für die tägliche Fahrt zur Arbeit aufzuteilen. So kann man einiges an Geld sparen. Der positive Nebeneffekt ist, dass man gleichzeitig auch die Umwelt schont.
Fahrgemeinschaften auf gesetzlich sichere Beine stellen
Aber: Nach den derzeitigen gesetzlichen Vorgaben macht man sich strafbar, wenn man von einem Mitfahrer einen den tatsächlichen Kosten entsprechenden Beitrag verlangt. Dann nämlich wird die Fahrgemeinschaft als konzessionspflichtiges Gewerbe gewertet und dem Fahrer eine Erwerbsabsicht unterstellt.
"Diese veraltete Gesetzes-Groteske muss mit der nächsten Novelle zum Gelegenheitsverkehrsgesetz abgeschafft werden", fordert ÖAMTC-Juristin Mag. Verena Pronebner. Ein Rechenbeispiel zeigt wie man ohne es zu wissen in die Gesetzesfalle tappen kann:
Tatsächliche Kosten 46 Cent/km...
Ein Pendler muss bei seinem Auto mit tatsächlichen Kosten von rund 46 Cent pro gefahrenem Kilometer kalkulieren. Dieser Betrag wurde mit dem elektronischen Autokauf-Berater "Auto-Info" des ÖAMTC berechnet. Bei einer Fahrt zum Beispiel von Mödling nach Wien sind das rund 10 Euro. Wenn man diese Strecke fünfmal die Woche hin und retour fährt, muss man wöchentlich 100 Euro allein für den Arbeitsweg rechnen.
...aber nur 5 Cent pro Mitfahrer erlaubt
Wer nun in gutem Glauben seine Mitfahrer bittet, diese Kosten anteilsmäßig zu tragen, muss mit einer Verwaltungsstrafe rechnen. Erlaubt ist lediglich ein Kilometer-Beitrag von fünf Cent pro Mitfahrer. Dieser Betrag orientiert sich am Richtwert des Kilometergeldes für Mitfahrer.
"Wer mehr verlangt oder annimmt, dem wird vom Gesetzgeber eine Gewinnabsicht unterstellt", so die ÖAMTC-Juristin. "Das muss so schnell wie möglich bereinigt werden. Fahrgemeinschaften brauchen vernünftige rechtliche Grundlagen, die den Beteiligten helfen anstatt sie ins Kriminal zu befördern."
Mehr Rücksicht auf Fahrgemeinschaften
Außerdem verlangt der ÖAMTC, dass die Verkehrsplanung auf Pendler in Fahrgemeinschaften mehr Rücksicht nimmt. "Kurzparkzonen sind ungeeignet, um auf Mitfahrer zu warten. In der Nähe innerstädtischer öffentlicher Verkehrsmittel müssen gebührenfreie Warteplätze zur Verfügung gestellt werden", so die ÖAMTC-Juristin abschließend.
Mitfahrer ist mitversichert
Übrigens: Als Mitfahrer ist man im Falle eines Unfalls automatisch über die Kfz-Haftpflichtversicherung des Fahrers mitversichert – bis zur maximalen Versicherungssumme. Darüber hinaus haftet der Lenker mit seinem eigenem Vermögen für Unfallschäden seiner Mitfahrer. Um dieses Risiko zu minimieren empfiehlt es sich, die Mitfahrer eine Haftungsbeschränkungserklärung unterschreiben zu lassen. Ein solches Musterformular samt Erklärungen ist bei den ÖAMTC-Juristen erhältlich.
Quelle: ÖAMTC

Enge Straßen und Steigungen werden Lkw-Fahrern zum Verhängnis
In Großbritannien wurden kürzlich die ersten offiziellen Verkehrsschilder aufgestellt, die davor warnen, dem GPS-Navigationssystem blind zu vertrauen. Die Hinweistafeln befinden sich in einem Dorf in Wales. Hintergrund der neuen Tafeln ist, dass viele Lkw-Fahrer von dem eigenen Navigationssystem auf Routen geleitet wurden, die für die großen Fahrzeuge nicht zu bewältigen sind. "In den vergangenen sechs Monaten blieben auf der betroffenen Strecke mehr als ein Dutzend Lkw hängen", berichtet der Verkehrsplaner Mark Simpson, der die Idee zu den Schildern hatte.
Vor demselben Problem stand auch Engelbert Auer, Straßenmeister im niederösterreichischen Waidhofen. Vor allem der zunehmende internationale Lastkraftwagenverkehr bereitete in Kombination mit GPS-Navigation und engen Straßen oft Probleme. "Gerade in den Wintermonaten blieben Lkw häufig hängen und blockierten die Straße. Immer häufiger mussten wir zu Hilfe kommen, da sich der Lkw-Fahrer auf sein GPS-System verlassen hat", erklärt Auer im Gespräch mit pressetext. Seit einer Woche stehen nun in dem betroffenen Gebiet orange Hinweisschilder. Darauf wird in Form eines Piktogramms auf die enorme Steigung hingewiesen. Zudem enthält die Tafel den Hinweis "No Trucks" und "GPS" ist durchgestrichen.
Die Wirkung der Tafeln könne natürlich nach einer Woche noch nicht beurteilt werden. Das Konzept wurde von Verkehrstechnikern als erfolgsversprechend eingestuft, berichtet Auer. Ein österreichweiter Einsatz wäre durchaus denkbar. "Wir werden das Schild bei länderübergreifenden Treffen präsentieren", wird Helmut Lang von der niederösterreichischen Straßenverwaltung in der Regionalzeitung NÖN zitiert.
In Großbritannien stellen die Behörden bei Erfolg der Schilder ebenfalls einen nationalen Rollout in Aussicht. "GPS-Navigation ist eine tolle Sache", sagt Simpson. "Allerdings hat sie auch ihre Tücken." So kann ein Softwarefehler des Systems einen Autofahrer durchaus in Einbahnstraßen entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung oder über einen unpassierbaren Bergpass schicken. Laut der Nachrichtenagentur Reuters fuhr ein Londoner Rettungswagenfahrer mit defektem Navigationssystem hunderte Meilen in die falsche Richtung. Im Wagen hatte er einen Patienten, der in ein acht Meilen entferntes Krankenhaus gebracht werden sollte.
"Das Navigationssystem befreit den Fahrer nicht von seiner Eigenverantwortung im Verkehr. Es ist natürlich weiterhin die Pflicht des Lenkers, sich über die aktuelle Situation auf den Straßen und die gewählten Routen zu informieren", meint Sarah Schweiger, PR Executive Central & Eastern Europe bei TomTom http://www.tomtom.com , im Gespräch mit pressetext. Die TomTom-Geräte können allerdings mit Zusatzsoftware von Drittanbietern aufgerüstet und somit Lkw-fit gemacht werden. Damit bezieht das System auch jene Informationen in die Navigation mit ein, die für Lkw-Fahrer wichtig sind - beispielsweise enge Straßen oder die Höhe von Brücken und Tunnels.
Quelle: pte

Was haben VW Golf V und Mazda6 gemeinsam? Bei beiden Autotypen ist es auch für Laien problemlos möglich, die Scheinwerfer-Lampen zu tauschen.
Das ist beim jüngsten ARBÖ-Praxistest herausgekommen. "Untersucht haben wir die 18 wichtigsten Automarken mit insgesamt vierzig verschiedenen Modellen", berichtet Martin Kober, der beim ARBÖ für die technische Koordination zuständig ist.
Lampen-Tausch dauert je nach Modell zwischen 15 und 60 Minuten
Hobby-Bastler brauchen neben einer guten Portion Geschick auch viel Geduld, denn für so einen Lampentausch braucht man mindestens eine Viertelstunde.
Bei zehn Modellen kann man mit Hilfe von Bordwerkzeugen eine kaputte Lampe noch relativ leicht selbst wechseln, etwa bei Audi A3, Audi TT, Renault Mégane, Alfa Romeo 147, Toyota Corolla, Toyota Yaris, Peugeot 206, Peugeot 307, Peugeot 406 und beim Chrysler Grand Cherokee.
Etwas schwieriger und zeitlich viel aufwendiger ist die Sache bei 14 weiteren Modellen, so bei VW Golf IV, VW Polo, VW Passat, Opel Astra, Ford Fiesta, Ford Transit, Ford Mondeo, Chrysler Voyager, Kia Picanto, Kia Carnival, Kia Sorento, Seat Leon, Seat Ibiza und Mercedes E-Klasse.
Definitiv Hände weg, und ab in die Werkstatt heißt es bei Fiat Stilo, Ford Focus C-Max, Renault Espace, Renault Clio, Renault Scénic, Daewoo Nubira und Smart City Coupé/Cabrio. Besitzer dieser Fahrzeuge müssen daher mit entsprechend hohen Reparaturkosten rechnen, so der ARBÖ-Experte.
Eine Übersicht mit ausgewählten Modellen findet sich in der angehängten pdf-Datei.
Quelle ARBÖ
<- download

Für jeden zweiten EU-Bürger ist das Auto das Hauptverkehrsmittel. Gegen Treibhausgase setzt je ein Drittel auf staatliche Lenkung oder Steuerzuckerl.
Das Auto ist für die Hälfte der fast 500 Millionen Europäer das Hauptverkehrsmittel. Den Europäern sind die Umweltbelastungen, die sie mit ihrer Art der Mobilität verursachen, sehr wohl bewusst. Sie sind auch bereit, für umweltfreundlichere Verkehrsmittel tiefer in die Tasche zu greifen.
Eine generelle Straßenbenützungsgebühr lehnen aber 60 Prozent der EU-Bürger ab, nur ein Drittel spricht sich für flächendeckende Gebühren oder eine City-Maut aus. Das zeigt die jüngste Eurobarometer-Untersuchung, die am Donnerstag in Brüssel veröffentlicht wurde. Befragt wurden 26.000 Personen in allen 27 EU-Staaten.
Etwas überspitzt formuliert, wäre es den Europäern am liebsten, der Staat würde nur noch umweltfreundliche Autos zum Verkauf zulassen. Diesen Weg erachten 35 Prozent der Befragten als beste Möglichkeit, um den Ausstoß von Treibhausgasen beim Autofahren zu senken.
Als zweitbeste Möglichkeit werden steuerliche Anreize gesehen, die von 30 Prozent der Befragten sogar favorisiert werden. In Österreich wurden die steuerlichen Anreize mit 31 Prozent sogar etwas häufiger genannt als Verkaufsbeschränkungen (30 Prozent). Ähnlich die Antworten zur Förderung von Biokraftstoffen: Hier gibt ebenfalls rund ein Drittel (36 Prozent) dem Steuerzuckerl den Vorzug gegenüber den gesetzlichen Vorgaben für Autohersteller (32 Prozent). Die Österreicher weichen hier vom Trend ab: Mit 38 Prozent befürworten sie verpflichtende Standards für die Autokonzerne deutlich stärker als die Europäer insgesamt.
Rund ein Fünftel der Europäer vertraut hauptsächlich auf Busse und Bahnen, jeder Siebente geht überwiegend zu Fuß. Das Fahrrad spielt mit neun Prozent dagegen eine deutlich geringere Rolle als Hauptverkehrsmittel. Auffällig ist, dass Radfahren und Gehen zusammen nach Ansicht der Befragten einen höheren Stellenwert in der Mobilität haben als der öffentliche Verkehr.
Generell sind neun von zehn EU-Bürgern unzufrieden mit der Verkehrssituation in ihrer Region. Rund die Hälfte glaubt, dass ein besseres öffentliches Netz Abhilfe schaffen könnte. Ein Fünftel der Autofahrer würde aber auch trotz besserer "Öffis" nicht auf das Auto verzichten. Verkehrsbeschränkungen in Innenstädten sehen 17 Prozent als geeignete Maßnahme, während sich nur einer von 20 Befragten für eine City-Maut erwärmen kann.
"Wir arbeiten an einer Verkehrspolitik, die sich an den Bedürfnissen und Erwartungen der Bürger orientiert", erklärte EU-Verkehrskommissar Jacques Barrot zu der Eurobarometer-Umfrage. Transitgegner werden ihn an diese Aussage noch öfters erinnern.
Die Europäer sind mehrheitlich bereit, für umweltfreundliche Mobilität etwas tiefer in die Tasche zu greifen, die meisten aber nicht mehr als zehn Prozent. In Österreich kann sich das jeder Zweite vorstellen, jeder Zehnte würde sich auch mit höheren Kostensteigerungen abfinden.
Quelle: SN

Der Otto-Motor ist wieder im Kommen. Laut einer Studie wird sich ein Diesel-Fahrzeug in Europa bis 2020 nur noch für jeden vierten Autofahrer kostenmäßig lohnen. Derzeit haben Diesel-Fahrzeuge in Österreich zwar immer noch Kostenvorteile. Im Jahr 2020 wird sich die Anschaffung eines Dieselfahrzeugs jedoch erst bei einer Laufleistung von rund 16.500 Kilometern pro Jahr (derzeit 12.000 km) rechnen.
Diese Entwicklungsrichtung spiegelt sich auch bereits bei den Verkaufszahlen wieder. Die Spitze bei Diesel-Käufen ist nämlich schon 2003 überschritten worden. Waren damals noch 71 Prozent aller Neuzulassungen Dieselfahrzeuge, sind es im Vorjahr nur noch 62 Prozent gewesen.
Davor hatte der Dieselmotor auf Grund des sparsamen Verbrauchs und der geringeren Spritkosten bei Autokunden in Österreich, aber auch in anderen Staaten Europas, stark an Beliebtheit gewonnen. Durch die Entwicklung des Ölpreises, der Emissionsrichtlinien und der Besteuerung von Fahrzeugen und Kraftstoffen werden die Kosten für Diesel-Fahrzeuge aber wieder deutlich steigen.
Misst man den Ausführungen der Experten Bedeutung zu, so werden Benziner im Vergleich zu Dieselfahrzeugen in der Neuanschaffung auch in Hinkunft billiger sein. Dazu kommt in Zukunft nun, dass auch der Spritverbrauch des Benziners sich dem Diesel-Fahrzeug annähern wird. Die Berater erwarten ein Verbrauchsminimierung um fast 20 Prozent.
Der Mehrverbrauch eines Benziners gegenüber dem Diesel werde dann nur mehr rund 10 Prozent betragen - heute sind es noch zwischen 25 und 30 Prozent. Gleichzeitig müssten Dieselkäufer Mehrkosten für die Abgasnachbehandlung in Höhe von 800 bis 1.500 Euro in Kauf nehmen.
Quelle: APA

Unterschiedlich sind weiterhin die Vorschriften darüber, was im Auto im Ausland mitgeführt werden muss (bei Missachtung setzt es teils ordentliche Strafen). Im Baltikum, Bulgarien, Griechenland, Rumänien, der Türkei muss etwa zwingend ein Feuerlöscher an Bord sein.
Warnwestenpflicht gibt es in den Ländern Kroatien, Montenegro, Slowakei und Italien.
Unterschiedlich sind die Regelungen zu Licht am Tag. Teilweise empfiehlt es sich, Ersatzlampen mit dabei zu haben. Einschaltpflicht wie in Österreich gibt es in Bulgarien, im Baltikum, Dänemark, Finnland, Island, Kroatien, Norwegen, Polen, Schweden, Slowenien, Tschechien. In Italien, Rumänien und Ungarn gilt Licht am Tag ganzjährig nur außerhalb eines Ortes.
Einen in Zusammenarbeit mit dem Innenministerium erstellten Sicherheitsfolder, mit Informationen zu den "Top 10 Reiseländern" der Österreicher, gibt es ab sofort beim ÖAMTC. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Regelungen findet sich im angehängten PDF-File.
<- download

Projektstart in Eisenstadt
Die Idee einer Modellstadt mit möglichst wenig Verkehrszeichen wird verwirklicht: Unter Aufsicht von ÖAMTC-Experten durchforstete man in Eisenstadt 2.500 Verkehrszeichen im Stadtgebiet. 400 vermeintlich überflüssige Verkehrsschilder werden für fünf Tage, von 25. bis 29. Juni, verhüllt. Nach diesem, von Experten begleiteten, Beobachtungszeitraum werden die Ergebnisse präsentiert. "Wir können dann schon am 2. Juli gemeinsam mit der Stadt mit dem Entfernen überflüssiger Schilder beginnen", sagt Mario Rohracher, Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung.
Jedes fünfte Verkehrszeichen überflüssig
Der ÖAMTC fordert seit Jahren, die Zahl der Verkehrszeichen im Straßenraum deutlich zu verringern. Die Flut an Verkehrsschildern und Hinweistafeln überfordert die Kraftfahrer, Fehlreaktionen und Fehlverhalten sind das Resultat. "Wir wollen zeigen, dass Kraftfahrer mit Freiräumen verantwortungsbewusst umgehen können und weniger Schilder mehr Sicherheit auf den Straßen bringen", ist Mario Rohracher, Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung von der Aktion überzeugt.
Weniger Verkehrszeichen, mehr Sicherheit
Bei einer ähnlichen Aktion der deutschen Stadt Selm konnten unter Experten-Beobachtung und reger Bürgerbeteiligung von 600 verhüllten Tafeln 471 entfernt werden. Das entspricht 42,8 Prozent des ursprünglichen Gesamtbestandes. ÖAMTC-Experten gehen davon aus, dass ein Fünftel aller Verkehrszeichen eingespart und zeitgleich die Sicherheit im Straßenverkehr dadurch maßgeblich erhöht werden kann. "Es ist jedenfalls der falsche Weg mit einer Flut an Schildern und Reglementierungen dem steigenden Verkehrsaufkommen in Städten begegnen zu wollen", sagt Rohracher.
Beispiel Kreisverkehr
Bestes Beispiel für einen "schilderfreien Raum" ist laut Club-Experten der Kreisverkehr. Theoretisch könnte man dem im Kreis Fahrenden per Gesetz automatisch Vorrang einräumen. Ein Verkehrszeichen wäre dann nicht notwendig. Derzeit gilt aber aufgrund des Gesetzes die Rechtsregel, die den Einfahrenden bevorrangt. Daher wird in der Praxis bei den meisten Einfahrten ein "Dreieck" aufgestellt. "Dafür braucht man Verkehrschilder, die man sich eigentlich ersparen könnte", erklärt Rohracher.
Infoflut und Schilderwald als vielfach unterschätztes Unfallrisiko
"Bringen wird die Aktion allen Verkehrsteilnehmern etwas", ist ÖAMTC-Verkehrspsychologin Dora Donosa überzeugt. Fahranfänger etwa haben aufgrund ihrer mangelnden Fahrerfahrung oft Probleme Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden. Die Fülle an Schildern und Tafeln kommt dann erschwerend hinzu. Für ältere Verkehrsteilnehmer wiederum bedeutet die überhandnehmende Informationsflut zunehmende Überforderung. "Die Aufnahmekapazität des Menschen ist begrenzt. Blickfelduntersuchungen zeigen, dass es für einen Fahrzeuglenker praktisch unmöglich ist, mehr als drei Verkehrszeichen gleichzeitig wahrzunehmen und zu verarbeiten. Selbst dann, wenn die Schilder beim Annähern mehr als zwei Sekunden im Sichtbereich liegen", erklärt die ÖAMTC-Expertin.
Überfordert
Neben den Verkehrsschildern muss auch die restliche Verkehrssituation im Auge behalten werden. Gibt es zu viele Schilder, werden wichtige Informationen leicht übersehen. Fehlentscheidungen und Fehlverhalten sind das Resultat. "Man ist einfach mit der Selektion überfordert und läuft Gefahr, vor lauter Schildern den Verkehr nicht mehr zu überblicken", sagt Donosa.
Quelle: ÖAMTC

Nicht trinken, nicht töten, aber beten: Der Vatikan hat Zehn Gebote für Autofahrer veröffentlicht. Verurteilt werden in dem Dokument PS-Protzer und Raser. Und: Ein Auto dürfe kein Mittel zur Sünde sein.
Vatikanstadt - Sollte es da einen Zusammenhang zum täglichen Anblick des chaotischen Stadtverkehrs in Rom geben? Der Vatikan hat heute einen christlichen Verhaltenskodex für Autofahrer herausgebracht. Die Kirche halte es für notwendig, sich um die seelsorgerischen Bedürfnisse von Kraftfahrern zu kümmern, weil Autofahren ein wichtiger Teil des heutigen Lebens sei, teilte Kurienkardinal Renato Martino in Rom mit.
ZEHN GEBOTE FÜR KRAFTFAHRER: VATIKAN GEISSELT VERKEHRSSÜNDER
Der Kirchendiener geißelte bei der Vorstellung des Dokuments das häufige Fehlverhalten von Menschen auf der Straße. "Selbst gefährliches Überholen kann Sünde sein", warnte Martino, auch "Flüche, unhöfliche Gesten oder Flegelei" seien für gläubige Christen ebenso verpönt wie die Nutzung eines Autos als Ort der Sünde - etwa für Prostitution.
"Wir wissen, dass infolge von Regelverletzungen und Fahrlässigkeit jährlich 1,2 Millionen Menschen auf der Straße sterben", sagte Martino, der Vorsitzender des Päpstlichen Rats für Migranten und Reisende ist. "Das ist eine traurige Wahrheit und zugleich eine große Herausforderung für Gesellschaft und Kirche." Das Dokument empfiehlt, im Straßenverkehr stärker christliche Werte zu pflegen
Wie sich Autofahrer vor Gefahren auf der Straße schützen können, weiß Martino auch: Vor jedem Reiseantritt sollten sie sich bekreuzigen, auf der Fahrt einen Rosenkranz beten - weil dessen "Rhythmus und sich wiederholendes Muster nicht die Aufmerksamkeit des Fahrers ablenken". Der Vatikan selbst hat wenig mit den aufgeführten Problemen zu kämpfen - im kleinsten souveränen Staat der Erde sind gerade einmal um die tausend Fahrzeuge zugelassen, nirgendwo dort darf man schneller als 30 km/h fahren. Der letzte Unfall mit kleineren Schäden passierte vor eineinhalb Jahren, teilte ein Vatikansprecher mit.
Die Zehn Gebote für Autofahrer sollen nun als Teil eines insgesamt 36-seitigen Dokuments zum Verhalten auf der Straße in Kirchengemeinden verteilt werden.
Die Zehn Gebote für Autofahrer:
1. Du sollst nicht töten.
2. Die Straße soll ein Ort der Zusammenkunft von Menschen sein, kein Ort tödlicher Verletzungen.
3. Freundlichkeit, Aufrichtigkeit und Klugheit werden Dir helfen, mit unvorhergesehenen Zwischenfällen fertigzuwerden.
4. Sei mildtätig und hilf Deinem Nachbarn in Not, vor allem hilf Opfern von Unfällen.
5. Autos sollen kein Ausdruck von Macht oder Dominanz sein und keine Mittel zur Sünde.
6. Sei wohltätig und unterstütze die Jungen und nicht so Jungen, dass sie nicht fahren, wenn sie nicht in dem entsprechenden Zustand dazu sind.
7. Unterstütze die Familien von Unfallopfern.
8. Bringe Schuldige an Unfällen und ihre Opfer zusammen zur rechten Zeit, damit sie die befreiende Erfahrung von Vergebung erleben können.
9. Schütze die schwächeren Verkehrsteilnehmer auf der Straße.
10. Fühle Dich für andere verantwortlich.
Quelle: Der Spiegel

Der Kampf um die Verkehrsnachrichten auf dem Radiomarkt wird immer härter. Es wimmelt nur so von schnellsten, zuverlässigsten und besten Informationen der Stadt und des Landes. Doch Insider wissen längst, dass es viel zu lange - mitunter sogar bis zu einer Stunde - dauern kann, bis die Info tatsächlich beim Hörer ankommt. Nicht selten hat sich der Stau, der gerade eben im Radio angekündigt wird, schon längst wieder aufgelöst. Auch Lenker als Staumelder sind nicht immer zuverlässig.
Ö3 hat nun im Geheimen einen Coup mit der Autobahngesellschaft Asfinag eingefädelt, der dieses Problem mit einem Schlag aus der Welt schaffen und die Privatradios schmerzen wird: Denn seit einigen Wochen darf ein Ö3-Mann oder eine -Frau neben dem Operator in der Verkehrsleitzentrale in Inzersdorf sitzen und die Überwachungs-Kameras in allen wichtigen Tunnels und auf dem 1607 Kilometer langen Autobahnnetz beobachten. Ein Wettbewerbsvorteil: Unfälle und Staus können live mitverfolgt und direkt an die Hörer weitergegeben werden. Die Verzögerung wird nur noch wenige Sekunden betragen. "Für uns ist das ein echter Quantensprung. Wir haben künftig einen digitalen Ö-Driver, der nicht einmal mehr bei uns anrufen muss. Das ist echt ein Hammer", geizt die Ö-3-Sprecherin, Christine Klimaschka, nicht mit Superlativen.
Den Privatradios bleibt derzeit nur die bisherige Alarmierungskette übrig. Dabei muss eine Polizeistreife erst einmal den Unfallort erreichen und das Geschehen an seine Verkehrsabteilung weitergeben. Teilweise über die Automobilclubs erreicht die Nachricht die Radiostationen, wo sie vor dem Senden aufbereitet werden muss.
Datenschutzrechtliche Probleme durch das Mitschauen bei den Autobahnkameras befürchtet Ö3 nicht, da auch die Asfinag-Mitarbeiter nicht auf die Nummerntafeln und Gesichter der Autofahrer zoomen dürfen. Dies ist ausschließlich der Polizei erlaubt.
"Seit März läuft alles im Testbetrieb, wir sind noch in der Aufbauphase und optimieren alles laufend", erklärt Thomas Ruthner, Leiter der Verkehrsredaktion. Besetzt wird die Station sieben Tage pro Woche, allerdings "nur" tagsüber, wenn auch der Verkehr entsprechend ist. Demnächst soll der Vollbetrieb beginnen.
"Wir unterstützen das im Sinne der Verkehrssicherheit", erklärt Asfinag-Vorstand Franz Lückler im KURIER-Gespräch. Und falls die Privatradios dieses Service ebenfalls haben wollen, sei die Asfinag natürlich jederzeit gesprächsbereit. Das könnte allerdings an den Kosten scheitern, meinen Fachleute unisono.
Quelle: Kurier
20 Menschen sind zu Pfingsten bei Verkehrsunfällen gestorben. Ursache war meist zu schnelles Fahren. Die Autofahrerclubs sind gegen Tempo 80.
20 Menschen sind am Pfingstwochenende bei Verkehrsunfällen gestorben. Im Vorjahr waren es nur sechs. Unfallursache war diesmal fast immer überhöhte Geschwindigkeit, häufig war gar kein zweites Fahrzeug im Spiel. Der VCÖ forderte am Dienstag nach der Unfallbilanz zu Pfingsten rasche Konsequenzen, unter anderem Tempo 80 auf Freilandstraßen. Die Autofahrerclubs warnen vor überhasteten Gesetzen.
Kavaliersdelikt Schnelles Fahren
Ein Verkehrssicherheitspaket müsse rasch umgesetzt werden, so der VCÖ. Dieses sieht unter anderem Tempo 80 auf Freilandstraßen, die Erweiterung des Punkteführerscheins und mehr Öffentliche Verkehrsmittel, vor allem mehr Discobusse, vor. Die Organisation warnte, dass Österreich heuer ein dramatischer Anstieg der Zahl der Verkehrstoten drohe. Derzeit gäbe es bereits um 25 Prozent mehr Todesopfer als zur gleichen Zeit des Vorjahrs. "100 km/h sind oft einfach zu viel", meint auch Peter Felber vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV).
"Das schöne Wetter gibt ein trügerisches Sicherheitsgefühl. Viele fahren dann zu schnell. Damit die Verkehrssicherheit auch bei Sonnenschein hoch ist, braucht es niedrigere Tempolimits", stellte Martin Blum von der Organisation fest.
Rund 40 Prozent der tödlichen Unfälle werden laut VCÖ durch zu hohes Tempo verursacht. "Schnellfahren gilt in Österreich als Kavaliersdelikt. Ich erwarte mir, dass nach diesem Horrorwochenende im Interesse der Sicherheit der Autofahrer auch die Autoklubs Grünes Licht für niedrigere Tempolimits geben", betonte Blum.
Autofahrerclubs dagegen
Die Autofahrerclubs warnen allerdings vor einem überhasteten Anlassgesetz für niedrigere Tempolimits. Gefragt sei laut ÖAMTC eine Unfallursachenforschung für Nebenstraßen, wie es sie schon für Autobahnen gebe. Man müsse außerdem die Umstände, die zu der tragischen Unfallbilanz des Pfingstwochenendes geführt haben, bedenken, meint der ARBÖ.
Dieses Pfingstwochenende seien einige unfallträchtige Faktoren zusammengekommen: Leichtsinn, dichter Ausflugsverkehr und Sommerhitze. So waren drei Todesopfer nicht angeschnallt gewesen, "ein niedrigeres Limit hätte kaum gewirkt", meinte Walter Fabian vom ARBÖ Steiermark.
Weiters spreche gegen Tempo 80, dass die Geschwindigkeitsdifferenz zu Lkw schrumpfen würde. Dadurch wäre Überholen noch riskanter beziehungsweise unmöglich, was das Aggressionspotenzial weiter erhöhen würde. Auch darüber, dass verstärkte Kontrollmaßnahmen nötig seien, waren sich die beiden Autofahrerclubs einig.
Quelle: APA, Kurier

Jahr für Jahr zahlen wir mehr an Steuern, Abgaben, Gebühren und Mauten. Im Jahr 2000 haben wir noch 8,4 Milliarden Euro in das Bundesbudget und an die Asfinag geleistet, 2008 werden es schon 12 Milliarden sein – rund 43 Prozent Steigerung in wenigen Jahren!
Ab Juli 2007 noch teurer: Erhöhung der Mineralölsteuer
Vor allem die Erhöhung der Mineralölsteuer ab Juli 2007 sorgt schon jetzt für besorgte Blicke auf das persönliche Haushaltsbudget: bei Benzin plus 3 Cent pro Liter, bei Diesel sogar plus 5 Cent. Das bedeutet pro Liter für den Konsumenten eine Verteuerung inkl. MwSt von 3,6 bzw. 6 Cent.
Ein "Tausender" weniger - ein konkretes Beispiel
Verbraucht ein Auto z.B. durchschnittlich 8 Liter/100km und fährt man 15.000 Kilometer pro Jahr, sind das runde 1200 Liter Jahresverbrauch.
43 Euro mehr für Benzinfahrer, 72 Euro mehr für Dieselfahrer (ein glatter Tausender in Altwährung Schilling!). Und das ist nur „der Durchschnitt“. Für Vielfahrer wird es entsprechend mehr.
Und das sind die wahren "Geldfresser":
- Mineralölsteuer (MöSt): Die MöSt ist ein fixer Aufschlag auf jeden Liter verkauften Sprit und damit bereits ein perfektes Roadpricing und eine CO2-Steuer in einem. Mit 3,7 Milliarden Euro war sie die wichtigste Einnahmequelle des Finanzministers aus dem Verkehr im Jahr 2006. "Ab Juli wird die Mineralölsteuer pro Liter Sprit noch einmal kräftig angehoben, um drei Cent für den Liter Benzin und fünf Cent für den Liter Diesel", kritisiert ÖAMTC-Expertin Brugger-Brandau. Für 2007 macht das 240 Millionen Euro.
- Mehrwertsteuer: Beim Tanken wird nicht nur der Netto-Spritpreis und die MöSt, sondern auch die Mehrwertsteuer fällig. 1,1 Milliarden Euro werden dadurch heuer eingenommen werden. Die Mehrwertsteuer fällt aber natürlich auch beim Autokauf (1,5 Milliarden) und sonstigen Leistungen wie Service oder Reparaturkosten (0,95 Milliarden) an.
- Normverbrauchsabgabe: "Die NoVA ist beim Kauf eines Neuwagens abzuführen und richtet sich nach dem Spritverbrauch. Sie ist daher als 'CO2-Steuer' zu sehen", erklärt die ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin.
- Versicherungssteuer: Mit vier Prozent Aufschlag auf die Versicherungsprämie ergibt das eine Zusatzeinnahme von mehr als 300 Millionen Euro fürs Budget.
- Motorbezogene Versicherungssteuer (früher Kfz-Steuer): Diese wird von den Autoversicherungen zusammen mit der jährlichen Prämie eingehoben. Vielen Autofahrern ist sie daher auch gar nicht bewusst. Sie wird pro kW Motorleistung berechnet und beträgt z.B. bei einer Motorleistung von 85 kW 402,6 Euro im Jahr.
- Mauten: Für Vignetten wurden 2006 324 Millionen Euro ausgegeben. Streckenmauten, etwa am Brenner oder auf der Tauern Autobahn, brachten 113 Millionen und das Lkw-Roadpricing 780 Millionen Euro ein.
Rund vier Millionen österreichische Autofahrer haben im Jahr 2006 die stolze Summe von 10.500.000.000 Euro an den Staat bezahlt. Im Jahr 2000 waren es im Vergleich dazu noch knappe acht Milliarden. Die Mauteinnahmen, die direkt an die Asfinag gehen, sind da noch nicht eingerechnet. Mit der Maut kassiert der Staat 11,3 Milliarden, nur ein schwaches Drittel (3,4 Milliarden Euro) werden davon in die Straßeninfrastruktur investiert. Der Rest (7,9 Milliarden) fließt in das allgemeine Bundesbudget. "Der Autofahrer ist offensichtlich eine lohnende Einnahmequelle, anders kann man sich die ständig mehr werdenden Belastungen nicht erklären", kritisiert die ÖAMTC-Expertin.
Der ÖAMTC fordert daher:
- Transparente und nachvollziehbare Darstellung der geplanten Mittelverwendung
- 100%ige Verwendung des Geldes, das vom Straßenverkehr ab Juli 2007 zusätzlich aufgebracht wird, für den Straßenverkehr:
- Finanzierung von sicherer Infrastruktur, insbesondere des Lückenschlusses im hochrangigen Straßennetz
- Finanzierung/Förderung von konkreten Klimaschutzprojekten für den Straßenverkehr, wie z.B. Steuererleichterungen für alternative Kraftstoffe
- Finanzierung von Entlastungen für Vielfahrer und Pendler
Quelle: ÖAMTC

Österreichische Auto-Sites - VW an der Spitze
Bei einer von der Firma eResult durchgeführten Site-Analyze haben 400 Webnutzer und Nutzerinnen aus Östereich die Internet-Angebote von Automobilherstellern bewertet. Die vier Internet-Angebote wurden im Rahmen des Online-Usabilitytests intensiv genutzt und anschließend auf 25 Kriterien bewertet.
Alle vier Automobilportale erzeugen über die großen und ansprechenden Einstiegsbilder gleich auf der Startseite positive (Auto-)Emotionen.
Der Web-Auftritt von
Volkswagen.at hat dabei freie Sicht nach vorn und gewann knapp das Rennen mit einem sehr guten Ergebnis von 2,11. Nur mit einer Stoßstange Abstand und einem ebenfalls sehr guten Ergebnis von 2,12 setzt sich die Website von
Opel.at auf Platz 2. Die Angebote von
Ford.at und
Renault.at belegen mit guten Noten (2,21 und 2,27) den dritten bzw. vierten Platz.
VW – Der Testsieger. Mit zwei Buchstaben an der Spitze.
Neben den großen und ansprechenden Bildern findet sich der Nutzer auf dieser Seite schnell zurecht. Alle Modelle können über die Navigation mit einem Klick angesteuert werden. Das Einstiegsbild verändert sich und weist auf aktuelle Themen hin. Der Bildwechsel erfolgt dabei in einem zeitlichen Intervall, welches von den Nutzen als nicht störend empfunden wird. Auch wenn der Nutzer in das Angebot einsteigt werden ihm viel Informationen und Services leicht zugänglich bereitgestellt. Echte VW-Fans können z. B. die Kundenzeitschrift bequem online lesen.
Opel – Auf der Überholspur. Selbst ist der Mann bzw. Frau! Spass bereitet hier der Konfigurator. Der Nutzer kann sich sein Auto selbst zusammenstellen und sein Auto nach eigenen Wünschen gestalten. Der Konfigurator lädt zum ausprobieren ein, was eine lange Seitenkontaktdauer gewährleistet. Viele Merkmale können im Konfigurator eingestellt werden. Die sichtbaren Merkmale kann sich der Nutzer sofort ansehen, wie z. B. Farbe und Felgen. Auch die Gestaltung der Navigation ist gelungen. Der Nutzer sieht „auf einen Blick“ was das Angebot bietet. Im unteren Seitenbereich werden in einer Art Sitmap die Haupt- und jeweiligen Unterrubriken aufgeführt. Diese Art der Navigation ist eher ungewöhnlich, wird aber hier gut dargestellt und wirkt nicht überladen.
Ford - Hier werden Testfahrer gesucht. Die beim Autokauf fast obligatorische Testfahrt kann hier gleicht über einen schnell ersichtlichen Zugang auf der Startseite aus gebucht werden. Die Schriftgröße bei diesem Angebot ist jedoch etwas klein gewählt. Diese kann zwar über die Browsereinstellungen verändert werden, aber das ist nicht allen Nutzern bekannt. Daher wurde die Schriftgröße kritisiert.
Renault - Modelle in 3D bestaunen. Eine rundum freie Sicht ist nicht nur beim Autofahren wichtig, sondern auch beim Autokauf. 360 Gründe hierfür bietet bei Renault der Showroom in dem die Modelle bestaunt werden können, ohne zum Händler zu müssen. Bis der Nutzer jedoch in den Genuß dieses schönen Tools kommt wird er durch eine lange Ladezeiten hingehalten. Auch erfordert die Navigation auf der Startseite einiges Geschick im Umgang mit der Maus. Bewegt der Nutzer den Mauszeiger über die Linkliste, laufen die Modellbezeichnungen an einem vorbei - wie bei einem Glücksrad.
<- download

Wie der Kurier am Donnerstag dem 12. April 2007 berichtet, wird es heuer einen Rekord Autobahnbaustellen in Österreich geben. Fast 340 Millionen Euro werden von der Asfinag in die Sanierung der wichtigsten Verkehrsverbindungen investiert.
Am gestrigen Mittwoch sind auf Österreichs Hauptdurchzugsstrecken Dutzende Baumaschinen aufgefahren. "Wir müssen die Zeit zwischen Ostern und Beginn der Sommerferien optimal ausnützen", erklärt Asfinag-Vorstand Franz Lückler. Der Baustellen-Slalom ist in dieser Zeit am engsten gesetzt, da gutes Wetter und geringeres Verkehrsaufkommen zusammenfallen.
Heuer wird außerdem ein Rekordbetrag in die Sanierung des Autobahnnetzes investiert - knapp 340 Millionen Euro. Um dennoch auch keinen dazu passenden Rekordstau zu produzieren, hat die Asfinag in den vergangenen Jahren einiges am Baustellenmanagement verändert:
Wichtiger Faktor ist dabei Baustellen-Ombudsmann Werner Fritz. Jeder Autofahrer, der Probleme bei den Abschnitten entdeckt, kann diese unter (01) 531 34 - 99 7 99 melden. So können Fehler rascher ausgebessert werden.
Erhöht wurde auch die Sicherheit, was zu weniger Unfällen und Staus führen soll. Verstärkte Radarkontrollen der Polizei, bessere Linienführung und Markierung sind nur einige Teile des "Sicherheits-Paketes". Bei einem europaweiten Test landen die heimischen Baustellen deshalb stets im Spitzenfeld.
Positiv wirkte sich die (ursprünglich von den Landeshauptleuten sehr heftig bekämpfte) Umwandlung der Straßenmeistereien aus. Diese unterstehen nun direkt der Asfinag. Dadurch wurden verschiedenste Abläufe bei der Koordination verkürzt. So sollte es auch nicht mehr vorkommen, dass Baustellen am Freitag installiert werden und am Montag erst mit dem Bau begonnen wird.
Packabschnitt
Fertig wird heuer jedenfalls endlich das Engstück auf dem Packabschnitt der Südautobahn. Vermutlich noch im Mai, spätestens aber im Juni, wird dieser Bereich für den Verkehr geöffnet - wohl sehr zur Freude zahlreicher Autofahrer.
Kleinere Baustellen wird es heuer praktisch auf jeder Autobahn und Schnellstraße geben, einige davon allerdings ohne gröbere Behinderungen. Denn in manchen Fällen reicht es etwa, beispielsweise nur den Pannenstreifen zu sperren.
Sehr viel gebaut wird heuer jedenfalls auf der Westautobahn. Zu den schon länger laufenden Baustellen (etwa bei Amstetten) kommen nun auch noch viel befahrene Teilstücke wie Böheimkirchen dazu. Auch auf der Südautobahn im Bereich des Wörthersees sorgt ab sofort ebenfalls eine Großbaustelle für Behinderungen.
Schwerpunkt sind heuer mehrere Verbreitungen und Generalsanierungen von teilweise mehr als 30 Jahre alten Abschnitten. Fertiggestellt wird im Herbst die Spange Kittsee, und der Startschuss für den Neubau des nördlichen Teils der S 1 fällt bald.
Quelle: Kurier